Ich probiere wirklich alles. Ich habe das Haus geschmückt. Innen und außen.
Ich höre nahezu rund um die Uhr Weihnachtssongs.
Ich trinke Punsch (ex- und intern) und habe nun auch Kerzen mit Keksduft gekauft und entzündet.

Allein: Das Weihnachtsfeeling bleibt hartnäckig aus, keine Chance, wir bedauern, geschlossen oder so.

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Es ist aber auch schwierig, wenn Mitte Dezember im Garten die Primeln (und etliches mehr) sprießen.
Man beim Autofahren eigentlich beinah die Klimaanlage braucht und das Biostreusalz in der Garage lagert. Dort, wo auch das offene Herzibinki völlig sinnentleert an der Herzkreislaufmaschine hängt, statt draußen rumzuroadstern.
Und das in den vergangenen Jahren immer wieder neu gekaufte Frostschutzmittel sollte ich längst einer anderen Bestimmung zuführen, als es irgendwann einmal (theoretisch) ins Kühlwasser schütten zu wollen.

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Backe Kekse!“, so die Pferde-Beste am Telefon, während sie bis über die Ellbogen in Mehl, Zucker und ähnlichem Zeugs rührt.
Antwort: „Nein, kann ich nicht, und mach’ ich nicht, vor allem solange ich von der Ex-Schwiemu die besten, schönsten und vor allem schmackhaftesten (siehe Bild) aller Weihnachtskekse weltweit kriege.“

IMG_8485Christmasshopping!

Geh’ in die Shoppingmall“, meinte die Haute Volée-Verwöhnte, „dort machen sie einen auf Weihnachten, gnadenlos, wurscht, wie warm’s draußen ist.“
Antwort: „Nein, du weißt, dass ich Einkaufstempel meide, weil’s mir dort an Frischluft mangelt“, aber sie drängt sich und mich bereits ins Auto und gen Handelshalle.

In der Tat fällt die Advent-Atmosphäre hier leicht: Auf Herbergssuche sind wir bereits beim Einparken, denn freie Parkplätze sind kaum zu finden. Hektische Menschen huschen und eilen, mit Einkaufssackerln und Geschenken bepackt, von einem Shop zum anderen. In den Auslagen prangen Schmuck, Schuhe und noch mehr Schönes auf künstlichem Stoffschnee. Diverse Adventlieder dudeln von hier nach da, und vom Dach der Kaufkathedrale hängen silbrigleuchtende Schneekristallgebilde, durch die Kabel daneben strömen sternschnuppenartige Lichtfunken.

Pfuuuh. Keine Frage, das ist das bislang Weihnachtlichste, das ich wahrgenommen habe, aber ich lass’ das heuer lieber aus und warte ab, ob und wann sich Tante Natur und Onkel Wetter auf ein saisonal-adäquates Erscheinungsbild einigen.
Bis dahin will ich hoch hinaus. Nach Filzmoos zum Beispiel. Liegt immerhin auf 1.057 Metern Seehöhe.

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Up in the air

Wer noch höher raus will, sollte sich erst im Jänner nach Filzmoos begeben. Dann findet dort (bereits zum 36. Mal) die traditionelle Ballonwoche statt. Rund 40 Teams aus aller Welt fahren bei der Internationalen „DOPGAS Ballon Trophy“ mit.

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Adäquat untergebracht ist man bei der Familie Walchhofer im Landhotel Alpenhof, das sogar eine separate Ballonwoche in der Hotelsuite Edelweiß anbietet. Mir gefällt sehr auch dieses Zimmer Mitterspitz …

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Nachdem ich keine Ballon-, dafür aber Autofahrerin bin, würde ich per V6-Motor anreisen. Mit einem eher teuflischen denn weihnachtlichen Bad Boy, dem Infiniti QX70S.

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Dunkles Chrom spielt die Hauptrolle bei der S-Design-Edition des eleganten Luxus-Crossover und zeigt, dass der QX70 als S aufregend grimmig sein kann.

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Verwegen und feudal auch des QX70S Innenleben: schwarzer Lack auf der Mittelkonsole, lila Ziernähte auf  Sitzen, Lenkrad und Türverkleidungen. Neugierig geworden? Diesen Infiniti gibt’s auf der Vienna Autoshow als Ganzes zu sehen!

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