Ford EcoSport im Test: Falls Autos gute Laune verbreiten können – wovon ich überzeugt bin und an dieser Stelle bereits entsprechend geschrieben habe – dann gehört der griffige Ford EcoSport dazu.

Schwupps, stand 2017 nicht mehr nur vor der Tür, sondern ich hatte bereits beide Beine mittendrin.
Hörte und las von Neujahrsvorsätzen.
Von traditionellen wie Nicht-Mehr-Rauchen, Mehr-Sport-Betreiben und Öfter-Miteinander-Reden.
Über pragmatische wie Müll-Trennen oder In-Öffis-Den-Sitzplatz-Anbieten.
Bis hin zu sehr tiefsinnigen und bewussten wie Mehr-Achtsamkeit-Im-Umgang-Mit-Anderen, Mehr-Achtsamkeit-Im-Umgang-Mit-Mir-Selbst oder Mehr-Wertschätzung-Auch-Für-Meinungen-Die-Man-Nicht-Teilt  – letzterer aus einem Kurier-Leitartikel von Martina Salomon, danke dafür!

Ich finde das ganz wunderbar, auch wenn ich selbst seit Jahren keine Neujahrsvorsätze mehr habe. Ich nehme mir ohnehin seit Jahren das gesamte Jahr über laufend neue Dinge vor und setze diese mittlerweile auch um – und zwar von Jahr zu Jahr bewusster und konsequenter.

Ein wichtiger Entschluss fiel bereits vergangenes Jahr im Oktober.
Lachen.
Mehr Lachen, Lächeln, gern auch Wiehern und Brüllen, jedenfalls mehr Humor.
In der U-Bahn, im Großraumbüro, in Konflikten, an der Supermarktkassa, im Stau, in der Schule, im Wartezimmer, im Wohnzimmer.

Denn mit einem Schmunzeln sieht die verzwackteste Situation ein wenig freundlicher aus. Nicht, dass dies eine revolutionäre Erkenntnis wäre. Doch dass ich mir das wieder einmal bewusst gemacht habe – daran ist doch  tatsächlich der Ford EcoSport „schuld“ …

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… der mit seinem offenen Hintertürl stets ein wenig zu grinsen scheint. Womit wir bereits bei der offensichtlichsten Neuerung des Kleinst-SUVs sind (dessen Erst-Präsentation übrigens auch Autofraus Erst-Präsentation war!): Das an der Hecktür angebrachte Reserverrad ist weg – kann allerdings für 200,– Euro auf Wunsch in der Wagenfarbe lackiert bestellt werden.

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Neue Motoren (für die Ausstattungsvarianten Titanium und Titanium S) sowie ein deutlich verbessertes Fahrwerk, eine Spende von fünf zusätzlichen Pferden für den 1,5 Liter-TDCi oder auch ein cleveres Winterpaket (beheizbare Frontscheibe, Außenspiegel und Vordersitze) sind ebenfalls Teil des EcoSport-Updates.

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Kurz und bündig

  1. Was er ist
    Das SUVchen von Ford. Der EcoSport. Sportlicher als sein Vorgänger, dennoch trotz des Namens eher Kategorie „Kleiner herziger Alltagsbegleiter“. Praktisch, handlich, fröhlich und überaus fleißig und sparsam im Fahrverhalten.
  2. Was er kann & kostet
    Ab € 17.990,– ist man an Bord des EcoSport, unser Modell mit Topausstattung Titanium S bietet  vieles des bekannten Ford-Komforts, den wir aus den Geschwister-Modellen kennen und schätzen. Zum Beispiel Rückfahrkamera oder Parkpilot-System hinten und eben das neu geschnürte Winterpaket – in österreichischen Breitengraden bereits im Herbst von Vorteil!
    Im Innenraum begegnet einem die ehemals bekannte Knopferlpartie mit Minidisplay. Nahezu nostalgisch wird man dabei …
    Direkt zu lenken, spritzig und freudig und komfortabel im Fahrverhalten. Das höhere Einsteigen, Sitzen und die damit gute Übersicht überzeugen auch im Kleinst-SUV.
  3. Was uns besonders gefällt
    – der knurrige Sound des EcoBoost-Motors
    – die Lackfarbe Sahara Gelb
    – die Heckklappe im Kühlschrank-Style
    – gute Sicht nach hinten
  4. Was wir gerne hätten:
    beim nächsten Update das neue Infotainmentsystem
  5. An der Tanke:
    laut NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) 5,4 und in unserem Test 6,9
  6. Alle detaillierten Infos über den Ford EcoSport findet Ihr hier.

Daten und Fakten

   
FORD ECOSPORT
1,0 EcoBoost Titanium S
Leistung 140 PS (102 kW)
Getriebe 5-Gang-Schaltgetriebe
Ø Verbrauch / CO2 5,4 l Benzin  / 125 g
Preis (Einstiegs-/Testmodell) € 17.990,– / € 24.530,50
Steuer (in €, jährlich) 594,–
   

Als „Best Song 4 car“ für den fröhlichen Ford EcoSport eindeutig „Happy“ von Pharell Williams