Ich machte dann mal halbblau. Mit dem VW Golf GTE. Hybrid also, dadurch zur Zeit noch geiler zu fahren als der e-Golf, weil der GTE eben länger kann.

Diese Ausdauer-Kiste hat etwas.
Denn wenn wir Ladies ehrlich sind: Heftige, eindrucksvolle Spitzenleistungen und überwältigende Megaambitionen sind woaaah und pfooaah, und mitunter stockt Dir der Atem und Du liegst flach.
Doch Strohfeuer sind eben ebenso rasch erloschen, wie sie sich entzündet haben.

Daher: Wir mögen den VW Golf GTE – seines Zeichens Plug-in-Hybrid (hat also Verbrennungs- und Elektromotor; der Akku kann extern geladen werden) vulgo „Steckdosenhybrid“.
Der dadurch deutlich länger kann als sein reiner Strombruder, und dennoch kein so ein „Dreckskerl“  wie sein Spritfresser-Haberer ist

©PM

©PM

Prinzipiell macht der GTE also Blau – unabhängig davon, welche Farbe er als Karosserielack trägt.
Und das Blau-Sein ist tatsächlich äußerlich das Auffälligste am Golf GTE: 
Schriftzug, Emblem, diverse Leisten, …

©PM

©PM

… innen geht’s dann munter weiter mit der beliebten „neuen grünen“ Farbe. Zum einen recht spektakulär mit Ambientebeleuchtung entlang diverser Leisten, fein und elegant mit den Ziernähten und klassisch-kariert mit dem Karo-Stoff der Sitze.

© PM

© PM

Ansonsten ist der GTE ein echter Golf und gleicht seinen Sprit- und Elektrobrüdern quasi aufs Schrauberl.

©PM

©PM

Munter unten drunter

Seine wahren USP sind seine Flexibilität und Wandlungsfähigkeit. Der GTE kann nicht nur lang, sondern auch in mehreren Modi:
Für das „Ja, natürlich!-Schweinderl“ in uns fährt er beispielsweise rein elektrisch, theoretisch 50 km weit. Das klingt hübsch, reicht in der Praxis nicht ganz so lang, jedoch völlig aus. Denn entspannt elektrichauffieren (das Schnucki fegt elektrisch feinstens und flüsterleise weg, bis ca 130 km/h) lockt und ergötzt uns vor allem in folgenden städtischen Situationen:

© PM

© PM

  • Genießerisch aus der Garage oder dem Parkplatz ‘raus.
  • Zahm-zügellos bei der  grünenAmpel weg und alle andern ob des Überraschungsmoments im Rückspiegel verschwinden sehen.
  • Oder aber – die nahende rote Ampel bereits in Sichtweite – einfach weg vom „E-Gas“ des g’schmeidigen GTE  und den Schwelger segeln lassen. Das kann er wie ein Silberreiher.
©PM

©PM

Push the button

Natürlich ist das längst nicht alles. Nochmals Taste drücken – und der Golf saust in jenem Hybridmodus über den Asphalt, in dem durch Rekuperation die Batterie mit gewonnener Bremsenergie aufgeladen wird.
So soll’s sein.

Dann allerdings sticht noch die GTE-Taste ins fokussierte Auge. Dabei werfen sich beide Antriebe quasi auf ein Packl,  der GTE prescht bis zu 222 km/h flott – und lässt soundmäßig auch das „gemeine Schweinderl“ raus …
So darf’s sein.
Kommt zwar keineswegs an GTI-Kolorit heran, verführt jedoch dazu,  die eine oder andere Vorgabe über Bord zu werfen …

©MM

©MM

Kurz und bündig

  • Was er ist: der genialere Golf für jede Kragen- und Blusenweite  wandelwilliger Wagenlenker und -innen, die sich gerne die gesamte Bandbreite der automotiven Fortbewegungsmöglichkeiten in einem Gefährt gebündelt zu Gemüte führen;
    ©PM

    ©PM

  • Was er kann & kostet: der Preis ist entsprechend heiß: € 39.810,– muss man für die Startvariante löhnen, dafür gibt’s natürlich beste deutsche Qualität, und recht brav ausgestattet ist er auch;
    mit dem einen oder anderen Paket oder der einen oder anderen Sonderausstattung dazu, steigt der Preis noch etwas an; unser Testtyp bewegt sich mit Komfortpaket, Leichtmetallrädern „Rio“ sowie u. a. Deepblack-Perl-Effekt-Lack bei 41.640,80
    ©PM

    ©PM

  • Was uns besonders gefällt: das äußerst angenehme Fahrgefühl, du merkst kaum, wenn sich der Benzin Motor während der Fahrt dazu schaltet; der intuitive Touchscreen: deine Hand nähert sich dem Display – und automatisch ploppen weiter Menüleisten auf;
    die beheizten Außenspiegel – ein Segen in der kühlen Jahreszeit!
    die Noppen in den Getränkehaltern, die verhindern, dass ein Flascherl verrustcht;

  • Was wir gerne hätten: dass das Display fingernageltauglich ist!
    ©PM

    ©PM

  • An der Tanke: laut Hersteller 1,7 l Sprit und 11,4 kWh  – wir haben uns mehr auf die GTI-Gene des GTE versteift,  sind gediegen aufs Gas gestiegenund haben durchschnittlich 4,7 l und 11,4 kWh (!) verbraucht!
  • Alle detaillierten Infos über den VW GOLF GTE findet Ihr hier.
VW Golf GTE
 TSI
   
Leistung  150 PS ( 110 kW)** (Verbrennungsmotor); 102 PS (75 kW) Elektromotor; Systemleistung 204 PS
Getriebe  
Ø Verbrauch / CO2 1,7 l  und 12,4 kW /39 g
Preis (in €) 41.640,80
(Leasing ab 300,– / Monat; Laufzeit 84 Monate, Restwert 13 %)
Steuer (in € jährlich)  649,44
Versicherung (in € jährlich)1 HP  236,34 / TK 189,68 / VK 570,08
Sicherheit (EuroNCAP)  dot-fulldot-fulldot-fulldot-fulldot-full
Style-Faktor  dot-fulldot-fulldot-fulldot-emptydot-empty
Spaß-Moment  dot-fulldot-fulldot-fulldot-fulldot-empty
Fahrerlebnis  dot-fulldot-fulldot-fulldot-fulldot-empty
Preis-Leistung  dot-fulldot-fulldot-fulldot-emptydot-empty
Öko-Perspektive  dot-fulldot-fulldot-fulldot-fulldot-empty

1(HP = Haftpflicht, TK = Teilkasko, VK = Vollkasko; Berechnung durch Mehrfachagentur EXIA; Grundlage ist Zulassungsbezirk Wien sowie die Bonus/TSI alleine leistet 150 PS und 250 Nm, der Elektromotor legt 102 PSMalus Stufe 0)

Merken

Merken