Zum Testen des DS 3 Crossback mache ich eine Ausfahrt an die Donau bei Klosterneuburg, wo mich ein ganzer Scharm Schwäne begleitet und sich auch gerne mit dem schicken Franzosen fotografieren lässt.

Text: Margot Dihanits
Fotos: Margot Dihanits

….da haben sich die Designer was einfallen lassen, beim extravaganten DS 3 Crossback, der Avantgarde-Linie von Citroën. Sofort sticht mir der außergewöhnliche Knick an der Seitenflanke ins Auge. Spannend auch der interessante Schwung in den vorderen Kotflügel samt sichelförmigen von oben nach unten verlaufenden Lichtern. Die Räder mit 18 Zoll großen Leichtmetallfelgen verleihen dem DS 3 außerdem einen ausdrucksstarken Stil.

Weiter geht es mit verchromten, versenkten Türgriffen, die herausfahren, sobald ich mich mit dem Schlüssel in der Handtasche nähere. Die restliche Zeit fügen sie sich im eingefahrenen Zustand elegant in die Karosserie ein und unterstreichen die raffinierte Silhouette des Crossback.

Mir gefällt der Mini-SUV bereits auf den ersten Blick und das nicht nur, weil ich eine allgemeine Schwäche für Franzosen habe.

Extravaganter Innenraum

Hier wird es erst richtig „trés chic“. Die Bezüge der Sitze sind aus angenehmstem Stoff, kombiniert mit Nappa-Leder, das sich auch am Armaturenbrett, den Türverkleidungen und den Kopfstützen wiederfindet.

Absolut spektakulär finde ich die diversen Bedienelemente im Crossback. Es fallen sofort die Schalter in Diamantenform auf, deren Silhouette sich im gesamten Cockpit bis hin zu den Lüftungsdüsen wiederholen.

Ein Touchscreen auf der Mittelkonsole bildet die gewohnte zentrale Einheit, und wenn man sich mal an die Anordnung der Tasten darunter gewöhnt hat, sind diese auch leicht und logisch zu bedienen. USB und 12 V Anschlüsse sowie praktische Getränkehalterungen und ein tiefes Mittelfach sind leicht zu erreichen und äußerst praktisch.

Im Widerspruch zu diesem Luxus steht, dass Personen auf der Rückbank wenig Knie-
und Kopffreiheit genießen, was mein Kollege (176 cm groß) auf einer kurzen Fahrt erfahren durfte. Sein Kommentar zum Foto: „Da schau ich richtig groß aus“.

Der Kofferraum mit einem Fassungsvermögen von 350 bis maximal 1050 Litern (bei umgeklappten Rücksitzlehnen) ist dagegen vollkommen in Ordnung und reicht auf jeden Fall für einen Wocheneinkauf.

 

Sparsam oder wild

Der DS 3 fährt sich wahnsinnig kommod im „Normal Modus“, ziemlich träge im “Eco-Modus“ und spritzig im „Sport-Modus“, es ist also für jede Fahrer*in das Richtige dabei und der 130-PS-Benziner genügt locker, um prima durch den Verkehrsalltag zu kommen. Das 8-Gang Automatikgetriebe wählt die Gänge bedarfsgerecht und schnell und dank 230 Nm Drehmoment bei 1.750 Umdrehungen sind Überholen auf der Landstraße bzw. Einfädeln im Wiener Stadtverkehr kein Problem

Assistenz und Sicherheit

Der Crossback ist bereits serienmäßig  mit dem Safety Paket, welches Geschwindigkeitsregler und -begrenzer, Active-Safety-Brake, Spurhalteassistent, und Verkehrserkennung beinhalten ausgestattet. Die Performance Line unseres Testfahrzeuges verfügt weiters über das DS Sensorial Drive Paket, welches zum Beispiel die Verstärkung des Motorengeräusches oder die Farbwahl des Bildschirmes beinhaltet. Regensensoren, Kopf- und Seitenairbags vorne und hinten, ESP und Isofix-Kindersitzbefestigungen garantieren weitere Sicherheit im DS Crossback.

Das hat uns gefallen:

  • Außergewöhnliches Design
  • Kräftiger Motor
  • Gut schaltende Automatik
  • Hoher Federungskomfort

Das hat uns weniger gefallen:

  • Wenig Platz im Fond
  • 7,8 Liter Verbrauch auf 100 km ist schon ein wenig viel für das doch eher kleine Auto

Technische Daten:
3 Zylinder
1.199 ccm
131 PS/96 kW bei 5.500 U/min
8-Gang Automatik Getriebe
Beschleunigung von 0 auf 100 kmh: 9,2 sek
Verbrauch kombiniert (Werkangabe): 6,1 – 6,6 l/100km
CO2-Emission (Werkangabe): 137-148 g/km
Preis Performance Line: ab 32.350 Euro