Es ist an der Zeit, wieder mehr Lebensgeschichten zu erzählen. Weil wir Ladies der Prosecco-Connection nach wie vor im selben Boot sitzen – und die Autos dabei immer noch zentrale Figuren sind.

Warum schreibst Du  eigentlich nicht mehr so viel über die Prosecco Connection“, fragte mich nach dem letzten Testbericht eine Leserin noch aus jenen längst vergangenen Blogzeiten.
Zeiten, in den man „Blog“ noch für schlampig ausgesprochene Abreißzettel hielt und in denen ich Österreichs ersten Frauenmotorblog kreiert hab.

Mit frechen oder auch zum Nachdenken anregenden Geschichten aus meinem Leben, in denen immer ein Auto und immer wieder mal einige meiner zauberhaften Freundinnnen mehr oder weniger tragende Rollen spielten.
Die Prosecco-Connection eben.

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Tja, warum schrieb ich eigentlich kaum mehr darüber?

Weil sich die Prosecco-Connection und ihre Geschichten nach der berufsbedingten Blogpause verändert haben?

Der damalige Spirit war jener von uns 30er-Ladies.
Die wir großteils entweder noch mitten drin in der wunderbaren, uns zum Teil überfordenden Windel- und Wickelphase waren, oder bereits das Kleinkindalter der Sprösslinge hinter uns gelassen hatten, ebenso den einen oder anderen (Ehe-)Partner – und  wir vereint als Alleingroßzieherinnen im selben Karren saßen.

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Doch dann war die Kerntruppe …

… plötzlich 40+!

Gefühlt über Nacht.

Unsere Tage waren kein Spagat mehr zwischen Job, Haushalt, Elternabenden und Familienausflügen.

Vielmehr sahen wir uns mit flügge werdenden und damit mitunter reizend revoltierenden Teenagern konfrontiert.
Oder aber auch mit Nichts, weil jene Teenager immer weniger Zeit mit uns Eltern, sondern immer mehr im Kreise der Freundesclique verbrachten.

Heim und Kalender wurden leerer, und wir stürzen uns statt in den Familienstress in ein oder mehrere Tiefs, zum Beauty-Doc, in neue Jobs oder zum Psychologen und Lebenscoach.
Oder von allem ein bisschen etwas.

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Und während wir uns vermehrt unserer inneren Mitte zuwandten, übersahen wir das Herannahen unserer Lebensmitte.

Tapfer versuchten wir weiterhin die Nächte zu durchtanzen – und büßten das Gehüpfe mit tagelang schmerzenden Sohlen und Knien.
Konsequent versuchten wir weiterhin die Nächte zu durchzechen – und bezahlten zu viel Sprudel und Cocktails mit Schädelweh und K.O. ein Wochenende lang.

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Bis wir uns eingestanden: Ladies, ein Gang runter ist nicht nur total okay, sondern uns allen ohnehin viel lieber.

Weil nicht nur die lauten, sondern auch die leisen Töne zum Leben gehören.

Weil auch Frauen eine „midlife crisis“ erleben können, diese jedoch meist nicht so plakativ wie Mann mit jüngerer Freundin und fettem Bike vollziehen, sondern das ganz gern eine zeitlang mit sich rumkarren …

Irgendwie fanden wir das wohl weder witzig und schon gar nicht erzählenswert.

Bis wir kürzlich der Geburtstagsparty einer Freundin aus unserer Mitte beiwohnten, die nochmal zehn Jahre mehr im Gesicht und auf den Schultern hat:
Das Fest fand in ruhigem Rahmen statt. Mit gemeinsamem Singen statt Shaken. Mit erdigen Kässpätzle statt Lachsbrötchen  – und war dermaßen getragen, erfüllt, lustig und liebevoll, dass wir unisono feststellten: Das Leben ist immer bunt, nur eben in etwas anderen Farben und Schattierungen.

Und drüber reden (und schreiben) lässt so manche manches mit einem Lächeln oder zumindest leichter erleben.

Äh, und der Nissan?

Ach ja, was das mit dem Nissan Leaf zu tun hat:

Der stand an einem jener Abende, an denen uns unser modifzierter Lebenswandel bewusst wurde, mit seinem nach wie vor nicht so hübschen Hinterteil zum Fenster gekehrt …

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… und eine meiner zauberhaften Freundinnen blickt hinaus und meinte lakonisch: „Deine Testschnuckis waren früher auch flotter.

Was ich unmittelbar darauf mit einer Testfahrt korrigierte, denn der rücklings wirklich etwas behäbig aussehende Leaf sieht von vorne nicht nur flotter aus, sondern geht auch ab wie Sau.

Typisch Elektroauto eben!

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Kurz und bündig

  • Was er ist: ein großartig dynamisches und geräumiges Elektrogeschoß, das nach wie vor nicht zu den hübschesten, aber dafür „grünsten“ Vehikeln zählt; für die Ökofuzzis unter uns, und nach wie vor für jene, die nicht täglich Österreich durchqueren müssen;
    Vorweg: Wer immer noch nie mit einem E-Car gefahren ist: Ausprobieren! Man muss das echt ausprobieren – und bis dato war noch jede/r begeistert!

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  • Was er kann & kostet: Startpreis sind 22.661,– plus die Batteriemiete (ab 79,– Euro pro Monate bei 36 Monaten Laufzeit und bis 12.500 km/Jahr);
    unsere Testvariante im Ausstattungslevel Tekna ist um € 30.686,– zu dirigieren und hat einen Extra-Solarspoiler auf dem Dach, der dafür sorgt, dass die normale Batterie (nicht der Reichweiten-Akku), die jedes Auto braucht, niemals leer wird ;

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  • Was uns besonders gefällt: das futuristisch-rasante Beschleunigen; die üppge Geräumigkeit; immer wieder der Spaceshuttle-mäßige Hubbel als Schaltgupf!
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  • Was wir gerne hätten: immer noch ein etwas heißerer Look; und die 170 km Reichweite klingen gut, sind aber vor allem im Winter nicht ganz reell;

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  • An der Strom-Tanke bzw. Steckdose: an der Schnellladestatione ist er in maximal 30 Minuten in Stromschnelle zu 80 % voll;
    An der Haushalts-Steckdose daheim nuckelt er beqeuem über Nachtdie üblichen 6 bis 7 Stunden, bis er voll bei der Sache ist.

  • Alle detaillierten Infos über den Nissan Leaf findet ihr hier.
Nissan Leaf
 Tekna
   
Leistung 109 PS (80 kW)
Getriebe  Automatik, stufenlos
Ø Verbrauch / CO2  15,0 kw  / 0 g
Preis (brutto) € 30.686,– zuzgl. Batteriemiete
(Leasing ab €  ab 249,– / Monat; Laufzeit 84  Monate,
Restwert 13 %)2
Steuer (jährlich) keine motorbezogene Versicherungssteuer
Versicherung
(in €, jährlich)1

HP 177,30 / TK 174,32/ VK 558,29

Sicherheit (EuroNCAP)  dot-fulldot-fulldot-fulldot-fulldot-full
Style-Faktor  dot-fulldot-fulldot-fulldot-emptydot-empty
Spaß-Moment  dot-fulldot-fulldot-fulldot-fulldot-full
Fahrerlebnis  dot-fulldot-fulldot-fulldot-fulldot-full
Preis-Leistung  dot-fulldot-fulldot-fulldot-emptydot-empty
Öko-Perspektive  dot-fulldot-fulldot-fulldot-fulldot-full

1(HP = Haftpflicht, TK = Teilkasko, VK = Vollkasko; Berechnung durch Mehrfachagentur EXIA; Grundlage ist Zulassungsbezirk Wien sowie die Bonus-/Malus-Stufe 0)
2(Berechnung durch Mehrfachagentur EXIA)

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